Übergabe des Lioba-Diplomes durch Alfred, DK7AK, an Ralf, DL1ZAL, beim Feldtag der Radioamateure Eisenberg im Vereinsheim der Marinekameradschaft 1920 Bad Hersfeld e.V. Es ist Diplom Nummer 001 und wir freuen uns auf weitere Diplomanten. Foto Funkamateure-Petersberg.de


 

In der Zeit vom 23-30. September 2018 Zählen alle QSO-Punkte für unser Liobadiplom doppelt. Da in dieser Zeit die kath. Kirchengemeinde aus Petersberg die Lioba Woche feiert.

 

 


Petersberger Funkamateure besuchen Deutsche Flugsicherung

 

10.07.18 - "Frankfurt Airport kann jeder", dachten sich die "Funkamateure am Petersberg" und beschlossen, stattdessen der Deutschen Flugsicherung einen Besuch abzustatten. Im nahe von Frankfurt gelegenen Langen befindet sich eines von vier sogenannten "Centern", die unter größten Sicherheitsauflagen den Luftraum über Deutschland und einigen Nachbarstaaten überwachen.

 

So machten sich die Funker auf den Weg nach Langen um sich Center, Control und Flightlevel erklären zu lassen. Was Axel Raab, Verantwortlicher für Öffentlichkeitsarbeit, für die Petersberger Funkamateure auf die Beine gestellt hatte, konnte sich sehen lassen. Aus den geplanten eineinhalb Stunden Besuchszeit wurden letztendlich vier. Verschiedene Filmbeiträge zeigten die Arbeit der Fluglotsen. Fragen und Antworten ergänzten die Vorträge. Egal, ob es um zivile und militärische Zusammenarbeit oder um die Leistungsfähigkeit der Notstromversorgung ging, die Gruppe erhielt auf jede Frage eine Antwort.

Vorbei an Simulatoren und Schulungsräumen ging es über endlos erscheinende Gänge in das Heiligtum der DFS - "Langen Control". Fotoapparate mussten nach dem Verlassen der Aula eingepackt werden, denn Sicherheit ist in diesen Räumen oberstes Gebot. So befindet sich die rundum verglaste Besucherplattform zwei Geschosse über dem Lotsenraum, um die hier arbeitenden Frauen und Männer nicht zu stören

Kaum einer der Funker aus Petersberg wusste, wo er seine Nase plattdrücken sollte. Fragen über Fragen wurden gestellt und von Raab seelenruhig beantwortet. Man erfuhr, welche Arbeitsplätze für Frankfurt zuständig sind und konnte schon von weitem schon erkennen, dass auf diesem Airport wohl die meisten Bewegungen stattfinden. Für die Funkamateure war es nichts Neues: Das Abhören von Flugfunk ist in Deutschland nicht erlaubt. Es gibt aber Piloten, die eine Amateufunkgenehmung besitzen und gerne mit dem „Bodenpersonal“ sprechen.


Funker erreichen Sonderstation "500 Jahre Reformation"

 

Vor 500 Jahren waren die Kirchenfürsten hinter Martin Luther her, in diesem Jahr sind es die Funkamateure. Von den Orten an denen der Reformator Martin Luther gewirkt hat wurde und wird das ganze Jubiläumsjahr ein spezielles Rufzeichen um den Globus gesendet welches an die Reformation vor 500 Jahren erinnern soll. DL 500 ML das ist das international nur einmal existierende Rufzeichen von "Luther", welches die Funkamateure erreichen wollen. Die Petersberger Funker haben bis Juni vor ihren Geräten gesessen und lauschten in den Äther um den Reformator zu hören.

Am 20. Juni war es dann soweit: um 20 Uhr und 4 Minuten Weltzeit, entsprechend 18.04 Uhr Ortszeit, kam die Stimme aus dem Lautsprecher und Alfred Kreß DK7AK 2. Vorsitzender der Petersberger Funkamateure hatte die Lutherstation erreicht.

Dieser Tage kam die Funkbestätigungskarte in Petersberg an und ziert nun den Eingangsbereich der Funkstation im Untergeschoß des Propsteihaus.